Feeds: Artikel und Kommentare 10. September 2010

Musik | Projekte mk am 22. Januar 2010

Komponisten-Geburtstage als Kalender (iCal)

Für Freunde klassischer Musik: Ich hab mir mal die Mühe gemacht, die Geburtstage von 146 Komponisten als .ics-Kalenderdatei für Apple iCal oder Mozilla Sunbird zu notieren.

Viel Spaß damit! :-)

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Musik | Projekte mk am 19. August 2009

Die Drogen touren mit Art Brut

Soeben erfahren und gleich in die Pressemappe eingepflegt: Die Drogen touren als Support der britischen Indie-Band Art Brut durch fünf Städte in Deutschland: Darmstadt, Dresden, Augsburg, Karlsruhe und Düsseldorf. Außerdem gibt es in Bayern noch mindestens fünf weitere Gigs bis Ende des Jahres.

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Musik | Reisen mk am 18. August 2009

Sziget 2009 Aftermath

Nun ja, Sziget war schon schön. Ein feiner Auftritt von Ska-P (wobei die auch nichts neues gespielt haben); den Toten Hosen hat man angesehen, dass sie Spaß hatten; ich habe beeindruckende Acts wie Haydamaky und Swing Manouche Project kennengelernt; The Prodigy haben eine gute Show geliefert (war sowieso mal Zeit dass ich die live sehe), The Offspring haben vor allem alte Lieder gespielt (was nicht die schlechteste Wahl war) und Fatboy Slim war auch da. Natürlich habe ich auch wieder einige gute Sachen verpasst (Brotherhood of Brass, Tiken Jah Fakoly, Life of Agony), teils wegen Überschneidungen mit anderen Acts (also wenn Squarepusher direkt nach Faith No More spielt ist das für mich natürlich eine Pflichtcombo), teils weil mein Handy sich mitten im August plötzlich dafür entschieden hat, dass jetzt Winterzeit ist und am Wochenende die Uhr einfach umgestellt hat (thanks Nokia!).
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Musik | München | Projekte mk am 16. Juli 2009

Pressearbeit für Die Drogen

DIE DROGEN: Indie Junkpop Band aus MünchenNachdem ich in diesem Blog im April ein paar Zeilen über den Gig der Drogen in der Glockenbachwerkstatt geschrieben habe, haben sich mit der Band im Nachhinein ein paar Gespräche ergeben, mit dem Ergebnis, dass ich ab sofort für die Pressearbeit verantwortlich zeichne.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und viele schöne Konzerte – den nächsten Auftritt gibts im Rahmen des Kulturspektakel Gauting. Ich werde da sein. :-)

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Fundstücke | Musik mk am 30. Mai 2009

Qu’est-ce qu’il est devenu d’Acidgroov?

Acidgroov - WOOSHAcidgroov ist(?)/war eine Pariser Funkband, die mir recht gut gefällt. Ich hab mal ein Album gekauft (WOOSH, 2002) und danach aber nie mehr was von denen gehört.

Weil der Bandname mit A anfängt, habe ich die Platte öfter im Blickfeld und frag mich ehrlich, was aus dem Projekt geworden ist …

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Musik | Reisen mk am 08. Mai 2009

Sziget-Jazzbühne bekommt “Pub-ähnlichen Schauplatz”

Gerade in den Sziget News gelesen: Im 17.Jahr seines Bestehens setzen die Veranstalter des Festivals auf Erneuerung, konzeptionell und inhaltlich, so zumindest die Absicht. Dazu ändern sich einige Bühnenorte, Bühnengrößen und es werden auch einige Schauplätze zusammengelegt. Gar nichts dagegen einzuwenden, was die kulturellen Angebote angeht verspricht es auch wieder recht interessant zu werden.

Aber das?

Aus seinem Großzelt zieht das Genre des Jazz dieses Jahr in einen stimmungsvollen Pub-ähnlichen Schauplatz um, eigens organisiert vom “Budapest Jazz Club”.

Hm. Weiß nicht so recht ob das eine gute Idee ist. Ich habe schon vor zwei Jahren geschrieben, dass das Jazz-Zelt zu klein ist. Beim Konzert von Mike Stern war das Zelt bis auf den letzten Quadratzentimeter VOLL, und drumherum stand noch ein das Zelt umschließender menschlicher Ring von 5 Meter Stärke und mehr. Alles Leute, die Jazz hören wollten und die Musiker auf gern gesehen hätten. Bei Erik Truffaz war es ähnlich. Außerdem hat Ungarn selbst teilweise echt guten Jazz zu bieten.

Es kann natürlich sein, dass viele kleine, gute, aber unbekannte Formationen zu wenig Besucher angelockt haben und das Zelt daher über den Gesamtzeitraum des Festivals nicht genügend Vollauslastung hatte. Ein “Pub-ähnlicher Schauplatz” klingt für mich aber im Zusammenhang einer solchen Massenveranstaltung wie eine Drohung und lässt Übles erahnen.

Vorab-Bashing ist aber unfair. Ich werds mir eben mal ansehen. Wenns vom Platzangebot zu sehr nach Telefonzelle aussieht werd ich mich halt mal für einen Abend vom Festival abseilen und in eins der Jazzlokale in Pest gehen…

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Musik | München mk am 29. April 2009

Drogen in der Glockenbachwerkstatt

Drogen

Am Samstag traten Die Drogen wieder mal in der Glockenbachwerkstatt auf und boten in einem vollen Saal einem gut gelaunten Publikum gut gelaunten Hüpfrock. Anders als angekündigt nicht unplugged, sondern (mit Ausnahme des Schlagzeugs, das auf die viel zu kleine Bühne nicht draufgepasst hätte und von einem Cajón würdig vertreten wurde) in voller technischer Ausrüstung.

Gespielt haben sie dann auch hauptsächlich Songs die man kannte, was an und für sich gar nicht schlecht ist; es fehlte vielleicht so ein bisschen das Überraschungsmoment. Nachdem es aber im April auch eine längere Recording Session gab denk ich mal dass da in naher Zukunft noch einiges Neues auf uns zukommt. Insgesamt ein guter Gig und entspannten Leuten drumherum. Hat Spaß gemacht!

Wer noch keine Erfahrung mit den Drogen hatte, kann sich bis zum Release einer Aufnahme zumindest schon mal was online reinpfeifen.

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Musik mk am 04. Oktober 2008

Featured Artists Coalition

Britische Popmusiker haben einen Verband gegründet mit dem Ziel, ihre Interessen besser gegen die/innerhalb der Musikindustrie durchsetzen zu können:

The new organisation will campaign for specific changes to the laws governing the music industry and how business is conducted, so that:

  • artists always retain ultimate ownership of their music
  • all agreements between artists and others are conducted in a fair and transparent manner
  • rights’ holders have a duty of care to the originator of those rights, and must always explain how any agreement may affect how their work is exploited.

Originalzitat auf der Website der FAC; die Forderungen im Detail können ebenfalls nachgelesen werden

Mitglieder der Featured Artists Coalition zum jetzigen Zeitpunkt sind Musiker und Bands mit schillernden Namen wie Kaiser Chiefs, Radiohead, Robbie Williams, The Verve, Travis und Wet Wet Wet.

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Musik | Reisen mk am 19. August 2008

Sziget 2008

… war eigentlich recht gediegen und hat wieder sehr viel Spaß gemacht.

Wenngleich auch

  • das Festival kürzer war als die vorigen Jahre
  • die Preise dafür langsam Westeuropa-Niveau erreichen (2100 Forint für ein Gulasch in der Nähe der Mainstage sind schon mehr als frech, Getränke haben auch ordentlich angezogen)
  • mehr “ganz große” Bands aufgetreten sind, was aber nicht unbedingt hieß, dass die besser waren. R.E.M. wirkten gelangweilt von Ihrer eigenen rosa Bühnenshow (da half auch die Mondfinsternis nix), Iron Maiden war ganz ordentlich, aber auch nicht der Brüller. Eher Mittelmaß.
  • und übrigens ist Iron Maiden ein eigenes Thema. Als einzige Band waren sie auf Plakaten und T-Shirts mit ihrem Schriftzug vertreten und ganz ganz groß angekündigt. Ganz oben. Warum? Sie waren überall stärker präsent als auf der Bühne.
  • Ach ja, Iron Maiden: Übrigens war ich am selben Tag in Budapest vorher in der Pharaonenausstellung gewesen, weswegen ich bei der Bühnenshow nochmal ordentlich grinsen konnte. Danke dafür! :-)
  • Die Sex Pistols waren auch dick angekündigt, und obwohl das nicht so meine Musik ist, hab ich mir das mal angesehen. Ich mein, es geht hier immerhin um den personifizierten Punk. Dachte ich. Johnny Rotten wird alt.
  • Weniger Drogen für Alanis Morissette bitte.
  • Die Programme waren schlampiger, liebloser gemacht als letztes Jahr. Beispielsweise ging aus sämtlichem veröffentlichten Textmaterial über Modeselektor nicht viel mehr hervor, als dass sie die Lieblingsband von Radiohead-Sänger Thom Yorke sind, was nun musikalisch noch nicht so wirklich viel über Modeselektor aussagt (ja ich weiß dass die schon mit Thom Yorke aufgetreten sind)
  • Hab ich Iron Maiden schon erwähnt?

Mehr zugesagt haben mir dagegen

  • zuverlässig wie eh und je: Die Ärzte. Kurzweiliges Konzert inklusive der These, dass Nordic Walking eine Sportart sei, die die Welt verändern kann, und wahrscheinlich deshalb in Beijing nicht zu sehen ist.
  • Apocalyptica: das einzige Konzert, das ich in der Hammerworld angesehen habe (Meshuggah hab ich verpasst), nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Tontechnik gabs einen tollen Auftritt inklusive Bergkönig von Edvard Grieg. Große Klasse.
  • Seine Majestät, Maceo Parker: ebenfalls mit tontechnischen Fehlstarts, bot eine seeeeehr lange Hommage an James Brown (und Ray Charles! Yeah!) und schwenkte dann in einen ausgereiften zweiten Teil über, mit Songs von den Alben.
  • Free Style Chamber Orchestra: relativ unbekannte Jazzcombo mit Streichensemble und Ausflügen in keltische Musikstile, leider wenig besucht aber durchaus sehr hörbar.
  • Leningrad: Der lebendige Bierdosenöffner hat mindestens dreißig Kilo abgenommen seit letztem Jahr
  • Modeselektor: sehr fetter Auftritt, kann man wirklich nicht meckern.
  • Tankcsapda: Ich verstehe zwar die Texte nicht, aber der saubere, rockige Sound erinnert mich sehr an eine meiner Lieblingsbands La Renga.
  • Terne Chave im Roma-Zelt! Das hat richtig gute Laune gemacht! Ich bin da eigentlich zufällig reingestolpert, weil Goran Bregovic Wedding & Funeral Band “Alcohol” zwar ganz nett war, mich aber doch nicht so vom Hocker gerissen hat.
  • der Typ mit dem Schlagzeugfahrrad-Dingsbums
  • die Lebendige Bibliothek
  • “Ask a Rabbi! (10 forint)” – mittlerweile ein Sziget-Klassiker. Wenn sie gut drauf sind machen sie auch Musik. :-)
  • Kaiser Chiefs wären auch noch zu erwähnen und das Pannonia Allstars Ska Orchestra.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, und wenn mein Fazit jetzt auch nicht so übermäßig positiv ausfällt wie letztes Jahr, wars trotzdem insgesamt klasse.

Fast hätte ich sowas wie “erholsam” geschrieben. Aber das ist Blödsinn. Vielmehr hab ich hier meinen Durst ganz gut stillen können. Durst nach Musik, genau.

Mir ist auch aufgefallen, dass die Budapester Museen präsenter waren. So sind wir auf eine Keith Haring-Austellung im LuMu sowie auf zwei interessante Ausstellungen im Szépművészeti Múzeum (Ägyptische Pharaonen… meine Einstimmung zu Iron Maiden *räusper*; Photokunst – “Soul and Body – Kertész to Mapplethorpe”) aufmerksam geworden.

Das Wetter hat auch mitgespielt, und bis auf einige kalten Ausläufer hat uns ein anrückender Sturm kaum gestreift. Auf einem anderen Festival in Slowenien hatte man da nicht so viel Glück.

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Musik | Reisen mk am 08. August 2008

Es geht mal wieder los…

Sziget… nach Budapest. Das dritte Mal, und das dritte Jahr in Folge. Ich kann von dieser Stadt einfach nicht lassen. Und es geht das zweite Mal aufs Sziget. Das Line-up kann sich sehen lassen: Maceo Parker, Iron Maiden, Kaiser Chiefs, R.E.M., Jamiroquai, Modeselektor, Sex Pistols (!!!), Alanis Morissette, Goran Bregovic Wedding & Funeral Band, Che Sudaka, Leningrad, Váczi Eszter és a Szörp … joaah, wird sicher interessant.

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