Feeds: Artikel und Kommentare 09. September 2010

Allgemeines mk am 10. Juli 2009

Lecker!

Aus (eigentlich nicht ganz) aktuellem Anlass zwei Linktipps: foodwatch und Abgespeist (ebenfalls von den foodwatch-Machern) informieren über Etikettenschwindel und andere Tricks der Lebensmittelindustrie sowie gelegentlich über ihre Verquickungen mit der Politik.

Sehr schön und sinnvoll finde ich die Aktion “Goldener Windbeutel”, mit der im März dieses Jahres der Trinkjoghurt Actimel von Danone für die dreisteste Werbelüge prämiert wurde.
Zur Wahl standen außerdem die Produkte Bauer Biene Maja, Bertolli Pesto Verde, Granini Frucht-Tiger und der Bahlsen Genießer-Kuchen.

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München mk am 02. Juli 2008

Der MVV ist wieder mal teurer geworden

Der öffentliche Nahverkehr hat mal wieder ordentlich an der Preisschraube gedreht und begründet dies mit gestiegenen Energie- und Personalkosten.

Naja. Ein weiterer Grund dürfte sein, dass der MVV schlicht konkurrenzlos ist. Es gibt kein mit MVV/MVG konkurrierendes Unternehmen, dessen Dienstleistungen sich als Alternative anbieten würden. Eine solche Konkurrenz würde sich mit Sicherheit auch auf die Preispolitik auswirken. Wäre vielleicht mal eine Idee. Bei der Telekom hats auch funktioniert.

Übrigens gibt es in München soviel ich weiß immer noch kein Semesterticket für Studenten.

Leider habe ich kein Foto gemacht, aber an vielen MVG-Bussen war noch bis 2006 seitlich eine Eigenwerbung angebracht, die die Vielfalt und damit die Flexibilität der MVV-Tarife bewarb. Es hatte schon etwas Zynisches, denn auf den dargestellten Streifenkarten standen noch D-Mark-Preise, die Preisentwicklung seitdem wurde einem damit doch sehr deutlich vor Augen geführt.

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Allgemeines | Sauereien mk am 07. November 2007

Vorratsdatenspeicherung und Wirtschaftsspionage

Was mir bei den Diskussionen zur geplanten Vorratsdatenspeicherung auffällt: Im Fokus stehen – und das ist auch gut so – die Grundrechte des Einzelnen, das Verhältnis von Bürger und Staat zueinander, sowie die Gefahr des Datenmissbrauchs durch Dritte. Daten, die vorhanden sind, werden auch genutzt werden, auf die eine oder andere Weise. Da hilft ein Gesetz nun mal erst nach der Tat. Oder gar nicht.

Allerdings wird ein Aspekt des letzteren Punktes – Datenmissbrauch – oft gar nicht oder nur beiläufig erwähnt, und das ist der der Wirtschaftsspionage (die ja auch den Einzelnen betrifft!).
Wenn der Einwohner, sofern er überhaupt versteht, worum es beim Thema Vorratsdatenspeicherung eigentlich geht (Daten, uuuuh, das ist bestimmt was mit Computer, da kenn ich mich nicht so aus, interessiert mich nicht.), keinen Erfolg bei der Politik haben sollte, müsste dieser Aspekt doch zumindest den einen oder anderen Lobbyisten aus der Wirtschaft wachrütteln, um da mal Druck zu machen. ;-)

Das Bundesamt für Verfassungsschutz jedenfalls weist in einer Broschüre zum Thema Wirtschaftsspionage (April 2006) darauf hin, es müsse davon ausgegangen werden, dass Nachrichtendienste zunehmend Agenten als Mitarbeiter wirtschaftlicher Unternehmen tarnen. Warum fallen mir gerade Telekommunikationsunternehmen als ideales Ziel ein?

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