Feeds: Artikel und Kommentare 10. Mai 2008

Archiv: RubrikenProjekte



München | Projekte mk am 19. April 2008

Raimund Spicher - Rollstuhl-Leichtathlet in den Disziplinen Diskus, Kugel, Speer

Raimund SpicherRaimund Spicher ist Münchner Rollstuhl-Leichtathlet beim PSV München. Er überstand Lymphdrüsenkrebs, eine Herztransplantation und den Verlust eines Beines und begann aus einer denkbar ungünstigen Ausgangslage heraus ein neues Leben als Behindertensportler. Heute ist der Familienvater Internationaler Deutscher Meister 2007 im Kugelstoßen, Dreifacher Bayerischer Meister 2006 in Kugel, Diskus, Speer und wurde im März 2008 mit der Ehrenmedaille in Silber der Landeshauptstadt München für hervorragende sportliche Leistungen durch den OB Dr. Christian Ude ausgezeichnet. Aktuell nimmt Raimund Spicher an zahlreichen Wettkämpfen teil - und wenn alles klappt, ist er in Beijing bei den Paralympics 2008 dabei.

In Zusammenarbeit zwischen der Bergisch Gladbacher Firma tt-pixelmind und mir entsteht nun Stück für Stück auf raimund-spicher.de eine persönliche, längst überfällige Website für diesen außergewöhnlichen Sportler.

München | Poesie | Projekte mk am 11. März 2008

Plattformpool ist eingestellt

Heute habe ich den Plattformpool vom Netz genommen. Das Online-Textarchiv der Plattform Heimstetten war für mich ein schönes Projekt, und auch nach dem Ende der Veranstaltungsreihe hatte man hier Gelegenheit, in den vorgetragenen Texten zu schmökern.

Der Pool war eines der allerletzten Projekte, die noch mit PHP-Nuke liefen. (Immerhin waren das jetzt fast 4 Jahre am Stück, nur einmal unterbrochen durch einen Serverumzug.) Angesichts dessen hatte ich erstaunlich wenig Probleme mit Spambots oder kleinen Möchtegern-Hackern. ;-) Was auch daran gelegen haben mag, dass ich damals wirklich Monate mit konsequentem Bugfixing für PHP-Nuke verbracht habe.

Trotzdem blieb eben immer noch ein Restrisiko, und so blieb mir die Wahl, den betagten Plattformpool komplett zu “entkernen” und ihm ein neues Joomla-Backend zu verpassen oder ihn eben ganz einzustellen. In den letzten Monaten hatte der Pool aber nur noch sehr wenige Besucher, weswegen ich mich dann für Letzteres entschied.

Projekte mk am 17. Dezember 2007

store4me - Online-Datensicherung nach Maß

store4meDie Schweizer Eurebis AG bietet auf store4me.ch einen Outsourcing-Service zur Datenfernsicherung für KMU an. Backup und Archivierung erfolgen in zwei geographisch getrennten Hochsicherheitsrechenzentren. Bei einem Brand oder Wasserschaden hilft unter Umständen auch das beste Datenbackupsystem im eigenen Haus nicht viel, für ein Unternehmen kann das existenzbedrohend sein. Da bietet sich ein Remote Backup wie etwa mit store4me als sinnvolle Alternative an.

Die store4me-Website wurde in Zusammenarbeit mit MADdesign auf der Basis von Joomla! realisiert und dient als Informationsquelle zum Thema Datenfernsicherung und zum Produkt store4me.

Projekte mk am 28. April 2007

Domus Hausverwaltung & Immobilien Bad Wildungen

Domus Immobilien Bad WildungenDiese Woche ist die Website der Domus Hausverwaltung & Immobilien GmbH in Bad Wildungen online gegangen. Das Unternehmen bietet Kauf- und Mietimmobilien in Bad Wildungen und im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Es handelt sich hierbei um eine Joomla-Installation mit MisterEstate als zentraler Komponente - beides ist frei verfügbar. MisterEstate ermöglicht eine professionelle Onlinepräsentation von Kauf- und Mietimmobilien und wird stetig weiterentwickelt. Integriert sind Standortanzeige bei MAP24 und GoogleMaps, das OpenSource-Tool Lightbox zum Präsentieren der Objektbilder und ein paar andere nette Gimmicks.

Film | München | Projekte mk am 16. Februar 2007

Cinema Tableau

Münchner Kurzfilmfans aufgepasst: Alle paar Monate lädt das Cinema Tableau ins Kirchheimer Wohnzimmer. Wer will, kann hier seine eigenen Kurzfilme vorstellen und sich mit Gleichgesinnten austauschen, und natürlich ist es auch erlaubt sich einfach dazuzusetzen und zu gucken. Getränke gibts zu humanen Preisen, der Eintritt ist frei.

Cinema Tableau - Kurzfilme im Münchner OstenWas wird geboten? Ein eigentlich immer buntes Programm vom Gelegenheitsdreh über Experimentalfilme bis hin zur hochwertigen Dokumentationen (wenn gerade ein paar Ethnologiestudenten anwesend sind). Und auch oft reichlich komplett verspultes Zeug. Eigentlich genau das Richtige für einen Freitagabend.

Allerdings ist eine gute Ortskenntnis vonnöten - das “Wohnzimmer” ist eine Art Lokalinstitution, die man jenseits der umliegenden Dörfer und Weiler an der S2 östlich von München wohl kaum kennt. Daher sei auf den Anfahrtsplan auf der Website verwiesen.

Organisiert wird das Cinema Tableau von Philipp Schumacher, David Molnar und Stefan Tietz. Im Grunde ist die Veranstaltung eine Tochter der Plattform Heimstetten, aus deren gelegentlichen “Heute mit Kurzfilm”-Abenden sie hervorging.

Die Website wurde pro bono mit Joomla erstellt, ein bestehendes Template (von Mamboteam) optisch angepasst. Dank Community Builder und Forum (Joomlaboard) können registrierte Benutzer sich dort auch zwischen den Filmabenden online austauschen, in ihrem Nutzerprofil optionale Angaben machen über Ziele, Projekte und Equipment, das sie für Filme zur Verfügung stellen würden. All das, um Synergien zu fördern. Damit da was zamgeht. Wer also ein halbfertiges Drehbuch hat und Laienschauspieler sucht, oder eine Kamera, aber leider keinen Schnittplatz sein Eigen nennt, findet hier vielleicht die richtigen Kontakte.

Projekte mk am 04. Februar 2007

Weinvertrieb Santos - Argentinische Weine

Weinvertrieb Santos: Argentinische Rotweine aus MendozaDer Weinvertrieb Omar Luis Santos in Rheinland-Pfalz verkauft hochwertige Rotweine aus Argentinien (hauptsächlich Mendoza) eigentlich aller bekannter Sorten: Malbec, Merlot, Cabernet Sauvignon, Bonarda, Syrah und andere. Seit Dezember verfügt er auch über einen Online-Shop. Es lohnt sich auf jeden Fall, allein schon wegen der Weine dort einmal vorbeizuschauen.

Neben den Rotweinangeboten werden auf der Website auch Informationen zu argentinischer Küche und Kultur zu finden sein.

Der Shop wurde auf der Basis von Joomla zusammen mit der E-Commerce-Komponente Virtuemart erstellt.

München | Projekte mk am 30. Januar 2007

docphilol - Website der Doktoranden phil. und rer.pol. an der LMU

docphilolEbenfalls noch mit PHPNuke 5.5 VKP erstellt und bereits einige Jahre in Betrieb ist die Website für die Promovendeninitiative docphilol an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Neben den üblichen Community- und Contentfunktionen verfügt sie über einen Veranstaltungskalender (vom pragmaMX-Entwickler) und ein Dissertationsverzeichnis, in das man sein Promotionsvorhaben (also ausdrücklich auch Dissertationen im Entstehungsprozess) inklusive Abstract einpflegen kann.

docphilol stellt als eine Art Doktoranden-Fachschaft aller sechs sozial- und geisteswissenschaftlichen Fakultäten der LMU eine gemeinsame Plattform zur Information und Kommunikation dar. Neben den Informationstreffen, einem Doktorandenstammtisch und einer eigenen wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe, dem Colloquium Philosophicum (collphil) ist auch die Website zu einem gern- und vielgenutzten Angebot geworden, zumal es bis heute auch keine Alumnivereinigungen seitens dieser Fakultäten gibt.

Gegründet wurde die Initiative an der damaligen Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften II - daher der Name “docphilol”, der bis heute geblieben ist, obwohl längst nicht nur die Doktoranden in den Philologien von dem Projekt profitieren. Nach einem langwierigen Reformprozess, der unter anderem die Einführung der Disputation als Alternative zum Rigorosum mit sich gebracht hat, gibt es nun eine einheitliche Promotionsordnung für alle 6 Fakultäten, die den Grad des Dr. phil. beziehungsweise rer.pol. verleihen. docphilol verstand sich während dieser Phase als Sprachrohr der Doktoranden und war auch mit zwei Vertretern in der Reformkommission vertreten.

Es besteht außerdem bereits seit mehreren Semestern ein Austausch mit der Selbstständigenförderung UnternehmerGeist und der KHG an der LMU.
Das Projekt lebt von der freiwilligen Mitarbeit der Doktoranden. Gefördert wird es v.a. vom Studienzentrum Germanistik sowie von der IT-Gruppe Geisteswissenschaften an der LMU, die den Server sponsert.

München | Poesie | Projekte mk am 29. Januar 2007

Plattformpool

Die Plattform Heimstetten war eine regelmäßige freie Lesebühne im Münchner Outback, die immerhin sechs Jahre lang Bestand hatte. Der Eintritt war frei, und wer will konnte sich dazusetzen, Cräcker knabbern und zuhören. Mit Ausnahme gelegentlicher “Specials” gab es kein festes Programm, der Abend lebte jedes Mal von den Beiträgen der Besucher: Wer wollte, konnte sich nach vorn begeben und seine Kurzgeschichten, Lyrik und Performances zum Besten geben.

Anders als bei einem Poetry Slam hatte die Plattform keinen Wettbewerbscharakter. Es gab nichts zu gewinnen oder zu verlieren. Vom kleinen Gelegenheitsgedicht über einaktige Dramen bis hin zu für einen Freitagabend wirklich anstrengende Prosa war über die Jahre alles vertreten.

Plattformpool Der Plattformpool stellt den Versuch dar, ein interaktives Textarchiv für die Autoren/Besucher der Plattform aufzubauen. Bereits gelesene Texte sollten auf freiwilliger Basis zum Später-noch-einmal-Lesen ins Internet gestellt werden können. Es ist bei weitem nicht alles enthalten, was gelesen und gezeigt wurde, aber man erhält vielleicht einen kleinen Eindruck vom Ganzen.

Basis für die Website ist ein PHPNuke 5.5 VKP. Ich habe damals noch viel mit Nuke gearbeitet und über Monate viele viele Bugs beseitigen dürfen. Heute würde ich mit Sicherheit etwas anderes einsetzen, aber das Ding tut nach wie vor seinen Dienst. :)

München | Projekte mk am 25. Januar 2007

Die Dreigroschenoper nach Bert Brecht und Kurt Weill

Und der Haifisch, der hat Zähne! Die Dreigroschenoper nach Bert Brecht und Kurt Weill mit einer bunt zusammengewürfelten Laiengruppe aufzuführen, ist gar nicht mal so einfach. Das Musicalteam Kirchheim hat sich über ein ganzes Jahr hinweg trotzdem dieser Herausforderung gestellt und das Stück im November 2003 an drei Aufführungstagen im Jugendzentrum Kirchheim auf die Bühne gebracht.

André Borun als Mackie Messer

Wir waren ein heterogener Haufen aus etwa drei Dutzend Leuten zwischen 15 und 50 (?) mit sehr unterschiedlichem Background, die meisten ohne jede Bühnenerfahrung, die sich an den Wochenenden trafen, um Szenen einzuüben. Dazu wurde die Musik von Kurt Weill komplett neu als Rock-Oper à la Tom Waits arrangiert. Die Regie hatte Brian Burger, den man in Sachen Musical schon aus den “Cats” und “Jesus Christ Superstar” kannte, die Choreografie und Maske übernahm Sylvia Graefe, musikalischer Leiter war Robert Neußendorfer.

Das Projekt nahm Formen an. Es wurde aber schnell klar, dass das Ganze sehr zeit- und stressintensiv werden würde. Das Stück lebt von seiner Detailfülle, es gibt eine Menge Text und Zusammenhänge zu bewältigen, und überhaupt ist es schwierig, dass ein so großes Team erstmal zu einem wirklichen Team wird. So ist es für mich im nachhinein auch verständlich, dass während dieser Zeit auch einige der ursprünglich Mitwirkenden aus dem Projekt ausstiegen. Die Gründe dafür waren verschieden; teils waren für einige Job und Freizeit unvereinbar, etliche hatten private Gründe, andere waren dem Druck schlicht nicht gewachsen. Es sah zeitweise etwas danach aus, als würde nach Monaten der Vorbereitung das ganze Projekt ins Wasser fallen.

Aber eben weil es (bis zuletzt!) Probleme gab, lernte man auch neben einem Theaterstück eine ganze Menge in Sachen Krisenmanagement. :-) Ich meine, dass es für viele auch nicht zuletzt dadurch eine persönliche Bereicherung war, hier mitzumachen. Außerdem hatte man auf und neben der Bühne viel Gelegenheit, einander kennenzulernen. Man saß in einem Boot, und der November rückte näher.

Und es wurde ein voller Erfolg. Aufgetakelte Huren, dubiose Polizisten und Pfarrer, richtig eklige Bettler und die Peachums. Mackie Messer zwischen Polly und Lucy. Gangster. KUNSTGRIND! BLUT! JAAAAAAAA! Es gab drei Aufführungen im ausverkauften JUZ. “Die Leute fanden’s geil, wenn auch ein wenig lang” (denn Kürzen kam nicht in Frage, obwohl es vom Haus der Peachums bis zum Galgen nicht sehr weit sein dürfte…). Wir können mit Recht zufrieden sein.

Meinen herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, an Darsteller, Musiker, Techniker, Broteschmierer, Vom-Ostbahnhof-Abholer, Textausleiher, Kritiker, Kommentatoren, Requisitenherumwuchter, Kostümnäher, Souffleusen, Mal-eben-Einspringer, Perückenverteiler, Kartenvorverkäufer, Kartenkäufer, Zuschauer, Zaungäste, eben an euch alle.

Hier noch einige Fotos. Sie stammen von Pablo oder von der Website des Musicalteams, (die es heute nicht mehr gibt).

Dreigroschenoper - Im Hurenhaus
Im Hurenhaus

Dreigroschenoper - Marius als Bettler
Marilyn Manson is dead, long live Marius!

Dreigroschenoper: Gangster/Bettler
Die Gangster spielten gleichzeitig auch Bettler.

POLLY!
Wo ist eigentlich Polly?

Für den Soundtrack verantwortlich: Die Band
Ein Teil unserer Band

Hanna und André
Hanna und André

Mackie Messers Kumpane
Zwielichtige Gestalten

Seine Merkwürden der Pfarrer
Der Pfarrer Ihres Vertrauens

Dreigroschenoper, letzte Szene
Mackie Messer ist begnadigt

Anekdoten:

“Ich hab noch nie so einen fetten Bettler gesehen…”
- Mein damaliger Mitbewohner Andreas

“Passt schon, ich bin Kunsthuster!”
- Brian, nach einem Hustenanfall

“Wo bleiben meine Huren??”
- André

“Die Sicherungen halten das schon aus.”
- Walter

“Dann segelt mal hinein in den Whisky!”
- Der Spruch kam öfters mal, meist beim Pausieren.

“Erst muss es möglich sein auch armen Leuten / vom großen Brotlaib sich ihr Teil zu schneiden.”
- Ebenfalls bei der Brotzeit


(Danke an Euch alle!)

Projekte mk am 21. Januar 2007

Das berüchtigte Far Away

Far Away war ein Adventurespielprojekt, das Walter Werther, Jonathan Streit, Gert Zellentin und ich während unserer Schulzeit doch tatsächlich fertigbekommen haben. Trotz gänzlichen Fehlens eines didaktischen Nutzens im engeren Sinne bekamen wir dafür sogar einen Sonderpreis bei Jugend forscht 1998.

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Drei Schüler am Gymnasium Kirchheim haben die Schnauze gestrichen voll von der Schule und bauen sich deswegen ein Raumschiff, um nach Beteigeuze auszuwandern. Im Spiel geht es im wesentlichen darum, die Einzelteile für das Raumschiff zu beschaffen (wie baut man einen Antrieb, der mit Almdudler läuft?)

Ursprünglich sollte die Story auf fernen Planeten fortgesetzt werden, dann wären wir aber garantiert nie fertig geworden. Erschwerend kam hinzu, daß meine Familie mit mir zwischendurch für längere zeit nach Buenos Aires gezogen war. Daher zogen wir nach drei Jahren unterbrechungsreicher Entwicklungszeit und mehrfacher Atlantiküberquerung einer (heute liebevoll eingerahmten) Materialdiskette nach Argentinien und zurück eines Tages den Schlußstrich.

Das Spiel wurde in Borland Pascal für DOS geschrieben und läuft unter Umständen sogar unter Windows (mit VDMsound habe ich es sogar mal geschafft, das Ding mit Sound zum Laufen zu bringen. Ich bereute es sofort.). Es bietet sagenhafte 256 Farben bei einer umwerfenden Auflösung von 320×200 Pixeln. Und selbstverständlich ist es gratis und kann von Jona’s Homepage kopiert werden.

Man möchte es nicht glauben, aber Far Away wird anscheinend hin und wieder noch gespielt. Jedenfalls wurden noch Jahre später Schüler in einer S-Bahn gesichtet, die über eine mögliche Lösung für das Radiergummiproblem diskutierten.