Feeds: Artikel und Kommentare 20. November 2008

Archiv: RubrikenMusik



Musik mk am 18. Juni 2007

||: D A h fis | G D G A :||

Musik mk am 29. Mai 2007

Yucca: Gesehen, gehört und für gut befunden

Der Regen auf dem Münchner Olympiagelände war mit dafür verantwortlich, dass das Theatron-Publikum am Freitag anfangs noch an drei Händen abgezählt werden konnte (es hatten sich viele Besucher unter das Dach der Olympiahalle verkrochen), deshalb hier eine kleine Notiz zu Yucca aus Hersbruck (ähm… war da nicht was? The Robocop Kraus??), die hier einen kurzen Auftritt im Krankenpfleger-Outfit und ein paar hörenswerte Songs im Gepäck hatten, an blubbernden Synthies entlanggeführte Rocknummern von ihrem Album. Trotz des Emo-Einschlages hats mir ganz gut gefallen, die Scheibe ist gekauft.

Naja und außerdem spielt der Bassist einen Stingray. :)

Musik | Sauereien mk am 26. Mai 2007

Gehts noch?!

Erst der zweite Eintrag in meiner “Sauereien”-Rubrik, und wieder dreht es sich um die Musikindustrie… In einer aktuellen Pressemeldung warnt der DJV Journalisten vor einer Unterzeichnung der Akkreditierungsverträge für die Deutschlandkonzerte von Justin Timberlake.

Besonders eklatant sei im Fall Justin Timberlake die Klausel, nach der für die Vereinbarungen nicht deutsches Recht, sondern die kalifornischen Gesetze gelten sollen. Damit schließt der Akkreditierungsvertrag, der dem DJV vorliegt, unter anderem die Anwendung des deutschen Urheberrechts aus. Die Bildjournalisten müssen darüber hinaus bereits vor Beginn der Tournee genau angeben, wann und wo die Fotos veröffentlicht werden. Jedes Foto darf nur einmal abgedruckt werden. Für jede weitere Verwendung muss eine Zustimmung beim Timberlake-Management eingeholt werden.

Natürlich ist es im Interesse des Managements, dass das eigene Produkt ohne den lästigen Umweg über die freie Berichterstattung kontrolliert und punktgenau in den Medien landet - idealiter, indem die PR-Arbeit direkt und honorarfrei von den berichtenden Journalisten übernommen wird. Mitunter spart man sich damit vielleicht auch das Buchen von teuren Anzeigenplätzen…
Via Trierer Medienblog.

Allgemeines | Musik | München mk am 21. April 2007

Panzerballett live in der Unterfahrt

Wie angekündigt habe ich mir am Mittwochabend von Panzerballett was auf die Ohren geben lassen. Das Programm kannte ich mit ein paar Ausnahmen im Wesentlichen von der CD, bloß dass eben live noch viel mehr Druck da ist. Was einem außerdem auf der CD entgeht, sind Jan Zehrfelds Exkurse zu “Morgensternen”, “Rüblikuchen” sowie “Salat mit Streifen von der Brust einer Pute” und anderen wichtigen Themen des Zeitgeschehens.

Interessant zu beobachten war auch das Publikum. Ein Jazzclub ist eben keine Kneipe. Der Kontrast zwischen den sich durchaus körperlich verausgabenden Musikern auf der Bühne (selten habe ich einen Bassisten soviele Kilometer während eines Konzertes staksend zurücklegen sehen) und dem aufrecht sitzenden, gelegentlich ein Headbangen dezent mit den Nackenmuskeln andeutenden Gästen an den Tischen hätte krasser kaum sein können, das war wirklich sehenswert.

Harter Jazz aus der Stahlhütte, solide, saubere Spielweise (Also die Jungs können echt was. Allesamt.), eine Version des Songs “Zickenterror” mit Text, Gastsängerin und kabarrettistischen Elementen, und der Rotwein war auch nicht schlecht. Was will man mehr?

Man wünscht der Band ein größeres Publikum. Zum Beispiel die acht Hanseln, die mir am Tag davor noch alle gesagt haben, sie würden mitkommen, und am End’ war bloß der Alex da. Schämt Euch! ;-)

Fundstücke | Musik mk am 10. April 2007

Panzerballett

Panzerballett CD-CoverJa was zum Geier ist das denn ?!

Ich bin auf der ziellosen Suche nach aktuellen Jazzbands auf Panzerballett aus München gestoßen, die eine gewagte Jazz/Fusionscheibe aufgenommen haben mit einer saftigen Portion Metal und Funk. Keine halbherzige Crossovergeschichte, sondern eine komplexe Mucke mit ordentlich Dampf dahinter.

Einige der Bandmitglieder haben schon mit Doldinger und im Bundesjazzorchester gespielt, der Bassist ist auch beim Georg Ringsgwandl mit dabei.
Panzerballett treten unter anderem am 18.4. in der Unterfahrt auf. Ich werde da sein.

Fundstücke | Musik mk am 17. März 2007

Feiner Jazzsender

… größtenteils zumindest. Denn immer, wenn ich darauf hinweise, wird grad irgendein Rock gespielt. :-P

Radio WWOZ 90.7 FM News Orleans mit Live Stream.

Demoscene | Musik mk am 24. Februar 2007

Modland FTP

Für Nostalgiker wie mich betreibt Coma seit Jahren den FTP-Server Modland mit einer ganz anständigen Sammlung von bald knapp 300.000 Musikstücke (beinahe 60 GB) in diversen Trackerformaten aus der Demoscene.

Button, den ich mal für ftp.modland.com gemacht habeIch hab irgendwann mal diesen Button dafür gemacht, weil so weit ich weiß auch mal eine Modland-Website angedacht war, und fand es schön zu sehen, dass er immer noch verwendet wird. :-)

Film | Fundstücke | Musik | Poesie mk am 26. Januar 2007

GNOD - Bücher, Filme, Musik als Empfehlungslandkarte

Wieder über eine Website gestolpert:

Wer einen Buchautor oder einen Musiker mag und nach ähnlichem Futter fürs Hirn sucht, kann mal GNOD ausprobieren. GNOD kann landkartenähnliche Schemata darstellen, die auf den Vorlieben des Publikums aufbauen. Das geht gleichermaßen für Literatur, Musik und Film.

Wirklich schön gemacht. Ganz so genau sollte man es damit nicht nehmen (es gibt Doubletten und es findet keine Überprüfung der Schreibweise eines Namens statt), aber es ist für Anregungen durchaus geeignet.

Fundstücke | Musik mk am 22. Januar 2007

Firmenhymnen

Auf damocles.de gefunden: Eine kleine Sammlung von Firmensongs. Ziemlich bitter. :-)

Aber eine ideale Gelegenheit für mich, die Trackback-Funktion auszuprobieren!

Demoscene | Musik | Sauereien mk am 20. Januar 2007

Timbaland goes Demoscene

Wenn man etwas abschreibt und den Autor nennt, ist das ein Zitat. Tut man es nicht, ist es ein Plagiat. Macht man damit auch noch eine Menge Kohle bei einem großen Musiklabel, ist das eine Sauerei.

Auf der jährlich stattfindenden Assembly, einer der größten Demoscene-Parties mit mehreren Tausend Besuchern, hatte Janne Suni alias Tempest (damals bei der Gruppe Damage, derzeit bei Fairlight) während der Veranstaltung im Jahr 2000 ein kleines Chiptune namens “Acidjazzed Evening” in der Kategorie Oldskool music eingereicht und unter 15 Wettbewerbsbeiträgen gewonnen. Später machte Glenn Rune Gallefoss alias grg daraus ein Cover. Bis hierhin ist alles eine Sache innerhalb einer Szene von Enthusiasten digitaler Kunst. Die Tracks sind frei im Netz verfügbar, jeder darf sie sich kopieren und damit eigentlich machen was er will, so lange er sich nicht selbst als Autor ausgibt und damit Kohle einfährt.

Genau das passiert aber immer wieder. In der irrigen Annahme, es handle sich bei der Demoscene um eine kleine Nischengruppe skandinavischer Nerds, die außer einiger anderer skandinavischer Nerds sowieso keiner kennt, kommt es des öfteren vor, dass jemand Tracks aus der Demoscene nimmt, sie zum Zweck des Verkaufs auf CDs packt und/oder sich auf diversen Musikportalen als Autor ausgibt - so geschehen beispielsweise auf MP3.com, wo ein gewisser Jay Newingham aus Alabama Songs von Szenegrößen wie etwa Jonne Valtonen (Purple Motion/Future Crew) eins zu eins übernahm und versuchte, sie zu Geld zu machen.

Etwas andere Dimensionen nimmt das aber an, wenn bei Geffen Records ein Timbaland sitzt und einen Song für Nelly Furtado namens “Do it” produziert, der über längere Strecken hinweg die Baseline und Melodie der Version von grg enthält - weit länger, als dass dies noch als “sampling” durchgehen könnte. Dass das Original im Internet kostenlos verfügbar ist, heißt ja nicht, dass Tempest oder Kollege grg damit auf Urheberrechte verzichtet hätten.

Nachdem diese Geschichte zunächst als Gerücht im Internet die Runde machte, wurde inzwischen zumindest schon einmal im finnischen Fernsehen YLE und im Osloer Dagbladet und anderen Medien darüber berichtet. Auch der Website des Rolling Stone war es zumindest ein paar Zeilen wert. Mittlerweile gibt es auf Youtube ein Video für den direkten Vergleich von “Do it” und dem Original von Tempest.

Mich persönlich würde schon allein aus Prinzip interessieren, wie die Sache ausgeht. Um Spekulationen entgegenzuwirken, hat Tempest eine kleine Website aufgesetzt, auf der er sich in unregelmäßigen Abständen äußert.

« Previous Page