Archiv: RubrikenMusik
Musik | Reisen mk am 11. März 2008
Viva Voce Chor - Konzerttermine UK
Der Viva Voce Chor wird Ende März eine Konzertreise unternehmen und in England drei Konzerte geben:
26.März 2008, 19:30h
Holy Trinity C of E Church
Rosemary Lane
Formby
Merseyside L37 3HA
27.März 2008, 19:30h
Liverpool C of E Parish Church of Our Lady and St. Nicholas
Old Churchyard
Chapel Street
Liverpool L2 8TZ
28.März 2008, 19:30h
St Bartholomew’s RC Church
Warrington Road
Rainhill
Merseyside L35 6NY
Musik | München mk am 13. Februar 2008
Konzert zugunsten krebskranker Kinder in Tschernobyl
„Musikschule baut Brücken“
Benefizkonzert für die Tschernobyl-Kinderkrebshilfe
1.März 2008, 19:00 Uhr
Alter Rathaussaal, Marienplatz 15, München
Veranstaltung der Städtischen Sing- und Musikschule München in Kooperation mit der Tschernobyl-Kinderhilfe München e.V.
- Chöre: Viva Vocina und Viva Voce, Ltg. Margarita Burkhart
- Kammerorchester, Ltg. Walther Fuchs
- Lehrerensemble: Tillmann Ens (Querflöte), Victoria Scherer (Blockflöte), Stephanie Heimes und Angelika Besch (Violine), Claus Filser (Bratsche), Christoph Stab (Violoncello), Sabine Thron (Kontrabass) und Anne Horsch (Cembalo)
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Brain Frag | Fundstücke | Musik mk am 05. Dezember 2007
Super Mario Theme auf Teslaspulen
Au weia …
Via Vielohrsophen bzw. glück auf! bzw. Gizmodo. Und die haben es wiederum von dem und dem. :-) Ich glaub das Ende der Spur liegt irgendwo hier.
Musik | München mk am 05. Dezember 2007
Viva Voce Konzerttermine Dezember 2007
Konzerte des Viva Voce Chores im Dezember 2007:
07.12.2007, 15:00h
Dom zu unserer lieben Frau (Münchner “Frauenkirche”)
im Rahmen des Konzerts “Weihnachten in aller Welt” der Städtischen Sing- und Musikschule München
11.12.2007, 17:30h
Hauptbahnhof München, Bahnhofsvorhalle
“Advents- und Weihnachtslieder”
15.12.2007, 19:30h
Don Bosco Pfarrei Maria Hilf, J.-S.-Bach-Str. 2, Geretsried
“Europäische Advents- und Weihnachtslieder in der Originalsprache”
Musik mk am 12. Oktober 2007
Choral Public Domain Library
Die Choral Public Domain Library (CPDL) ist eine wertvolle Quelle für Chormusiker. Über 8000 Partituren aus der public domain sind hier entweder gehostet oder verlinkt.
Etwas für meine Bookmarks.
Musik mk am 24. September 2007
Kopier-Mich-Sampler von Musikdieb
Während die Musikindustrie nach wie vor Sturm läuft gegen Nutzer und Betreiber von Musiktauschbörsen, oder allgemein gegen mögliche Vertriebswege, deren Nutzung sie einfach lange Zeit komplett verschlafen hat - einzig Steve Jobbs scheints kapiert zu haben - kommt da ein nettes Blog namens Musikdieb daher, das sich mit Lizenzen, dem Urheberrecht und unter anderem GEMA-freier Musik beschäftigt. Aktuell ist auch eine Sampler-Aktion im Gange: Mehrere Bands haben hier frei kopierbare Musik zur Verfügung gestellt. Der Sampler steht unter einer Creative-Commons-Lizenz.
Saugen! (112MB)
Via Vielohrsophen
Fundstücke | Musik mk am 17. September 2007
1001 Alben
Ich habe mir letztens das Buch “1001 Alben - Musik, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist” (Hrsg. Robert Dimery, ISBN 3283005265) in der deutschen Übersetzung gekauft, ein respektabler Wälzer, aus dem man sich viele Anregungen ziehen kann. Und außerdem ist ausgerechnet Lenny Kilmister auf dem Buchrücken zu sehen. :-) Jedes Album ist kurz und knapp von Rezensenten des Rolling Stone beschrieben und oft in den Kontext seiner Zeit gesetzt - durchaus lesenswert. Allerdings muss man einige Dinge zu dem Buch bemerken.
Erstens: Das große Übergewicht bilden Alben aus den USA, oft aus UK. Musik aus anderen Ländern ist eher spärlich vertreten. Das hängt wohl einfach damit zusammen, dass vor allem Alben berücksichtigt werden, die in den USA auf dem Markt waren.
Zweitens: Zwar werden viele verschiedene Musikrichtungen behandelt, doch übergreifend kann man sagen, dass hier das Augenmerk auf dem Mainstream liegt. Klar kann man auch mit 1001 behandelten Platten nicht alles abdecken, was jemals gut und einflussreich war, insgesamt ist das Buch ein gutes Nachschlagewerk. Aber ich vermisse doch so einiges. Dream Theater zum Beispiel.
Drittens: Die deutsche Übersetzung hat bei Edition Olms wohl keiner ordentlich korrekturgelesen, auch der Satz strotzt nur so von Trennungsfehlern, Zwiebelfischen und ähnlichem. In den Registern am Ende des Buches habe ich schon bei oberflächlicher Nutzung einige Fehler gefunden. Zweite Auflage, wohlgemerkt. Sowas ärgert mich, ganz billig ist der Schinken ja nun auch nicht.
Wenn man darüber hinwegsieht, ist das Buch als Begleitwerk durchaus eine sinnvolle Ergänzung zur Plattensammlung.
Musik | Reisen mk am 18. August 2007
Sziget 2007
Diese Tage war ich mal wieder in Budapest und habe zusammen mit drei Freunden und Campingbus das Sziget-Festival besucht. Vorweg: Es hat sich absolut gelohnt. Zwar meinten die erfahreneren Sziget-Jünger, dass die Preise doch stark zugelegt hätten, aber im Vergleich zu den Rockfestivals in Deutschland ist es immer noch sehr günstig, und man bekommt wirklich eine ganze Menge geboten auf den zehn Bühnen und Zelten sowie den ‘zig kleineren Schauplätzen drumherum. Zumal man ja auch die Chance bekommt, gute Bands zu sehen, die in Westeuropa wohl nie zu Gesicht bekommt. (Vorausgesetzt natürlich, man verpennt deren Auftritte nicht, was bei mir leider des öfteren der Fall war.) Man sollte daher auf jeden Fall auch öfters bei den kleineren Bühnen wie beispielsweise beim Roma-Zelt vorbeischauen. Es lohnt sich.
Bereits am Vortag des Festivals waren die Camping- und Zeltplätze recht schnell belegt, und wir hatten Glück, einen guten Platz zu finden mit netten Nachbarn aus Hamburg und Tilburg/NL. Den Tag konnte man nutzen, um in Ruhe die Obudai-Insel zu erforschen und sich die einzelnen Locations anzusehen. An einzelnen Bühnen (z.B. Open Stage) spielten bereits Bands.
Während der folgenden sechs Tage Festival konnte ich mir doch eine ganze Menge Auftritte ansehen. Im Nachhinein ist es relativ schwierig, die vielen Eindrücke zu bündeln und wiederzugeben, das liegt an der Reizüberflutung und akutem Schlafmangel. Oder wie das ZELT Festivalblog über das Sziget schreibt:
Eine Woche Festival dröhnt mir durch den Kopf. Das Sziget ist eine schöne Veranstaltung, überall friedlich und an vielen Stellen liebevoll. Aber sie ist auch uferlos, riesig, überfordernd. Das ist wie mit Marzipantorte. Der Anblick entzückt, die ersten Bissen auch. Aber ganz bekäme man sie nicht hinunter.
Ich versuche es trotzdem mal:
Gocoo: Ein japanisches Percussionsensemble (das Didje zähle ich jetzt mal nicht mit) mit einer Menge Dampf, das dem Publikum ganz gut einheizen konnte
Mando Diao: Boten einen soliden Auftritt und gute Stimmung
Teletrip: Ungarische Nachwuchs-Elektropopband auf der Talentum Stage. (Überhaupt lohnt es sich sowieso, bei dieser Stage gelegentlich mal vorbeizuschauen.)
Manu Chao: Hatte erst kurz vor dem Festival zugesagt und war damit Pflichttermin. :-) Es gibt wenige Bands, die über ein ganzes Konzert lang die Stimmung so gut halten können. Daran ändern auch die beiden Stromausfälle auf der Hauptbühne nichts.
Ska Cubano: Musikalisch gut, hinter dem Son trat der Ska dabei aber stark zurück
Tinariwen: Das war mal wirklich interessant: Eine Touareg-Gruppe aus Mali, die in traditioneller Kleidung zu eher einfachen gesungenen Melodien eine Art Bluesrock spielte. Zwischendurch auch mit einem kurzen Ausflug in den französischen Hiphop.
Kaizers Orchestra: Gute Show, gute Songs, gute Stimmung
The Chemical Brothers: Der Top-Act für den Donnerstag begann superstark mit einer richtig guten optischen Bühnenshow, aber gegen Mitte kam nichts Neues mehr. TCB spielten ihre Tophits herunter und ließen sich nicht wirklich auf Experimente ein. Ich hatte vom Konzert das Gefühl, es würde so dahinplätschern und bin letztlich auch gegangen.
Mike Stern Band: Hat souverän den Abend wieder rausgerissen, es hat irre Spaß gemacht ihm und der Band zuzuhören und die Finger zu beobachten. Budapest hat übrigens eine gute Jazzszene, das ist mir schon letztes Jahr aufgefallen. Und das Publikum ist wesentlich jünger als in Deutschland, hier können offenbar auch viele Schüler bereits etwas mit Jazz anfangen. Mich würde ehrlich interessieren, woran das liegt.
Pink: War schon gut. Liegt es an mir oder war der Ton auffällig leise?
Dresch Quartet: Ungarische Jazzformation um Dresch Mihály, musikalisch feinfühlig, nicht zu verspielt.
The Hives: Ein wahrhaft geiles Konzert mit extrem guter Stimmung. Das Gehabe von Pelle Almqvist erinnert allerdings schon sehr an David Bowie. :-)
Nine Inch Nails: Richtig gut. Trent Reznor und Band haben dem Publikum gut eingeheizt, es war viel los auf der Bühne.
Sinéad O’Connor: Jup, die Frau hats drauf. Ein ausgereiftes, einfühlsames Konzert.
Sportfreunde Stiller: Nö, die zählen nicht. Die sind überall dabei. Die verfolgen mich. Boten einen wunderbaren, spaßigen Auftritt à la Fankurve vor einem ungefähr 95% deutschsprachigen Publikum.
Tool: Beinahe ebenso gut wie die Show von Nine Inch Nails. Man geht auf so ein Konzert allerdings mit hohen Erwartungen hin, wenn man schon ein paar mal Dream Theater live gesehen hat, da hört man etwas kritischer zu.
Leningrad: Gute Ska-Band mit ordentlich Druck. Zwei Sänger, jede Menge Blech und Percussion und in der Mitte ein großer dicker Rausschmeißertyp auf einem Klappstuhl, dessen Aufgabe in der Band mir nicht so ganz klar ist. Aber er kann gut Bierdosen mit seinem Schädel öffnen. :-)
Killers: Kurz reingehört, war schon ganz nett aber hat mich nicht so recht überzeugt, so dass ich mich einem Gulasch zuwendete.
Váczi Eszter és a Szörp: Eine Frontfrau mit leicht bluesiger Stimme und ihre Mannen füllen die Bühne des Jazz-Zeltes bis auf den letzten Millimeter und spielen Acidjazz. Zwei Mann Schlagzeug und Percussion, drei Mann Sax, Trompete und Posaune, E-Bass, Korg-Keyboard und Eszter in der Mitte. Sehens- und vor allem hörenswert.
Erik Truffaz Quartet feat. Ed Harcourt: Musikalisch gesehen war der Auftritt von Truffaz mit Abstand das Beste, das ich hier gesehen habe. Ich kann diese Band uneingeschränkt weiterempfehlen - ich habe noch nie einer Trompete so aufmerksam gelauscht wie hier. Schon zu Beginn des Auftritts war das Jazz-Zelt gesteckt voll und drum herum stand nochmal ein 10-Meter-Ring Menschen. Man hätte Truffaz eigentlich auch auf die Hauptbühne stellen können. Leider bekommt das Jazz-Zelt auf dem Sziget viel zu wenig Aufmerksamkeit, weil beim Aufteilen des Budgetkuchens diese Bühne als letzte drankommt.
Einen Auftritt muss ich noch besonders hervorheben: Nosfell! Das war bestimmt der abgefahrenste Auftritt, den ich je gesehen habe. Der Typ hat ein unheimliches Stimmspektrum, das von der Tonlage und dem Tabak-und-Whisky-Klang eines Tom Waits bis hinauf zu Höhen jenseits der höchsten Sopranen in meinem Chor reicht und dabei immer noch gut klingt. Viele Songs erhielten den Rhythmus zunächst über Beatbox-Einlagen, die taktweise geloopt wurden, dazu spielte Nosfell E-Gitarre und sang in Englisch, Französisch und der imaginären Sprache Klokobetz, zur Begleitung auf einem elektrischen Cello (Pierre Lebourgeois). Das haut einen um. Nosfell habe ich sicher nicht zum letzten Mal live gesehen. (Mit Ausdruckstanz habe ich nie viel anfangen können, aber auch das war dabei.)
Leider verpasst, weil sträflicherweise verschlafen: Gogol Bordello, Kispál és a Borz, Tankcsapda und insbesondere Etienne Mbappé.
Zu erwähnen wäre noch das Programmheft, das von der Zeitschrift Pesti Est kostenlos herausgegeben wurde und in mehreren Sprachen vorlag. Enthalten waren Bühnenübersichten und kurze Beschreibungen der meisten Acts, sowie eine Landkarte. Das Heft war echt gut, weil man sonst viele versteckte Angebote einfach nicht gefunden hätte.
Die englische Fassung enthielt überdies eine Rubrik “Useful Hungarian Expressions” mit einigen mehr oder weniger sinnvollen Phrasen. Einige markante Beispiele:
Where am I?
Hol vagyok?
Is this the concert or still the soundcheck?
Ez már a koncert, vagy még beállnak?
I have airconditioning in my tent. Let me show you!
Van légkondi a sátramban. Gyere, megmutatom.
Fazit: Das Sziget-Festival ist ein klasse Event, das man sich schon mal antun darf. Spätestens am dritten Tag gleicht die Óbudai/Hajógyári-Insel zwar einem Schlachtfeld (unabhängig davon hat irgendein Schweizer an der Donau eine alte Panzermine gefunden) und für die optimale Dixiklohygiene muss man schon die richtigen Zeiten abpassen, außerdem sollte man sich von kalten Duschen nicht abschrecken lassen - die machen wach. Wem das alles zuviel ist und wer mit Extremcamping nichts anfangen kann, der kann sich ja irgendwo in Budapest einquartieren. Wer München gewohnt ist, wird feststellen, dass Budapest gar nicht mal sooo teuer ist.
Musik | München mk am 16. Juli 2007
Konzert des Viva Voce Chor im Kleinen Konzertsaal im Gasteig
Mein Chor Viva Voce lädt ein zum Konzert “Zum 100.Todestag von Edvard Grieg (1843-1907)” am Dienstag 24.7.2007 um 19:30 Uhr im Kleinen Konzertsaal im Gasteig. Auf dem Programm stehen diesmal sakrale Musik und Kinderlieder von Edvard Grieg und John Rutter.
Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen und im Internet.
Musik | München mk am 04. Juli 2007
Abschiedskonzert von Kurt Suttner
Auf den Wink meiner Chorleiterin hin war ich Sonntagabend mal wieder in der Muffathalle. Kurt Suttner gab hier mit dem Via-Nova-Chor, den er aufgebaut und 35 Jahre lang geleitet hat, sein Abschiedskonzert. Auf dem Programm Günter Bialas, Peter Michael Hamel und Wilhelm Killmayer, außerdem Anders Hillborg, allesamt mit Werken vertreten, die nicht unbedingt leichte-seichte Kost waren, und das war auch gut so. Suttner hat in seiner Laufbahn Einiges für die Chormusik und auch für den Ruf der sogenannten “Laienchöre” getan (frei, nicht originalgetreu wiedergegeben: “Unter einem Laienchor versteht man gemeinhin etwas, bei dem man sich trifft, um gemeinsam zu trinken und ein bißchen zu singen…”), und mit einem Standardprogramm wäre Via Nova sicherlich schlecht beraten gewesen. So hat es denn auch interessante Wendungen gegeben zwischen den Extremen aus Killmayers zickig-lustigem “Sonntagsnachmittagskaffee” und Hamels tiefdüsterem “Tief stummen wir…” oder Hillborgs Klangstudie für 16-stimmigen Chor a capella.
Man sollte sich diese Sachen unbedingt nochmal anhören und ganz auf sich wirken lassen; vielleicht nicht unbedingt direkt nach Feierabend, sondern wenn man Musik bewusst hören und erleben will/kann und in der Lage ist, sich ihr zu öffnen. Die Stücke sind es wirklich wert. Am Sonntag hat das Publikum die Mischung sehr gut aufgenommen - was allerdings auch teils daran gelegen haben mag, dass ein nicht geringer Teil aus ehemaligen Chormitgliedern und anderen Insidern bestand. ;-)
Ich habe an dem Abend jedenfalls sehr viel gelernt, beispielsweise was ein Oberton eigentlich ist und was er in einem Gehirn anstellen kann.