Archiv: RubrikenDemoscene
Brain Frag | Demoscene | Fundstücke mk am 02. April 2008
Demo auf einem Oszilloskop
Hier wird ein Oszilloskop als Ausgabegerät für eine kleine Demo verwendet. Schon irgendwie chic!
Via Kevin.
Brain Frag | Demoscene | Fundstücke mk am 04. Februar 2008
Centipong
Demoscene | Musik mk am 18. Juni 2007
R.I.P. Arguru
Ich habs gerade erst erfahren: Anfang Juni ist Arguru, der die Trackerszene mit Psycle und Aodix beglückte und der auch bei Buzz, Fruityloops, ReNoise und vielen anderen feinen Softwaregeschichten zum Musikmachen mitgewirkt hat, mit seinem Auto bei Málaga tödlich verunglückt.
Gracias por contribuir tanto a la música.
Meldung auf Hispasonic.
Demoscene mk am 17. April 2007
Breakpoint…
… ist vorbei, ich war nicht da. Aber ich kann mir wieder ein paar neue schicke Demos reinziehen. :)

Farbrausch - Debris

Andromeda - Noumenon

Synesthetics - Lucy in the Sky with Dieties

lkcc & Bauknecht - Above
… und noch einen ganzen Haufen feine Sachen.
Demoscene | Musik mk am 24. Februar 2007
Modland FTP
Für Nostalgiker wie mich betreibt Coma seit Jahren den FTP-Server Modland mit einer ganz anständigen Sammlung von bald knapp 300.000 Musikstücke (beinahe 60 GB) in diversen Trackerformaten aus der Demoscene.
Ich hab irgendwann mal diesen Button dafür gemacht, weil so weit ich weiß auch mal eine Modland-Website angedacht war, und fand es schön zu sehen, dass er immer noch verwendet wird. :-)
Demoscene mk am 27. Januar 2007
TMDC - Text Mode Demo Contest
Die Ergebnisse vom Text Mode Demo Contest 9 sind da (ok ok… seit 7.Januar…), diesmal gabs 5 allesamt sehenswerte Demos.
Demoscene mk am 26. Januar 2007
Farbrausch rocken mal wieder
Es ist schon irgendwie unverschämt…

Farbrausch haben MAL WIEDER bewiesen, das man in nur 64kb Code eine ganze Menge krankes Zeug unterbringen kann.
Download bei Pouet: fr-052: platinum
Demoscene | Musik | Sauereien mk am 20. Januar 2007
Timbaland goes Demoscene
Wenn man etwas abschreibt und den Autor nennt, ist das ein Zitat. Tut man es nicht, ist es ein Plagiat. Macht man damit auch noch eine Menge Kohle bei einem großen Musiklabel, ist das eine Sauerei.
Auf der jährlich stattfindenden Assembly, einer der größten Demoscene-Parties mit mehreren Tausend Besuchern, hatte Janne Suni alias Tempest (damals bei der Gruppe Damage, derzeit bei Fairlight) während der Veranstaltung im Jahr 2000 ein kleines Chiptune namens “Acidjazzed Evening” in der Kategorie Oldskool music eingereicht und unter 15 Wettbewerbsbeiträgen gewonnen. Später machte Glenn Rune Gallefoss alias grg daraus ein Cover. Bis hierhin ist alles eine Sache innerhalb einer Szene von Enthusiasten digitaler Kunst. Die Tracks sind frei im Netz verfügbar, jeder darf sie sich kopieren und damit eigentlich machen was er will, so lange er sich nicht selbst als Autor ausgibt und damit Kohle einfährt.
Genau das passiert aber immer wieder. In der irrigen Annahme, es handle sich bei der Demoscene um eine kleine Nischengruppe skandinavischer Nerds, die außer einiger anderer skandinavischer Nerds sowieso keiner kennt, kommt es des öfteren vor, dass jemand Tracks aus der Demoscene nimmt, sie zum Zweck des Verkaufs auf CDs packt und/oder sich auf diversen Musikportalen als Autor ausgibt - so geschehen beispielsweise auf MP3.com, wo ein gewisser Jay Newingham aus Alabama Songs von Szenegrößen wie etwa Jonne Valtonen (Purple Motion/Future Crew) eins zu eins übernahm und versuchte, sie zu Geld zu machen.
Etwas andere Dimensionen nimmt das aber an, wenn bei Geffen Records ein Timbaland sitzt und einen Song für Nelly Furtado namens “Do it” produziert, der über längere Strecken hinweg die Baseline und Melodie der Version von grg enthält - weit länger, als dass dies noch als “sampling” durchgehen könnte. Dass das Original im Internet kostenlos verfügbar ist, heißt ja nicht, dass Tempest oder Kollege grg damit auf Urheberrechte verzichtet hätten.
Nachdem diese Geschichte zunächst als Gerücht im Internet die Runde machte, wurde inzwischen zumindest schon einmal im finnischen Fernsehen YLE und im Osloer Dagbladet und anderen Medien darüber berichtet. Auch der Website des Rolling Stone war es zumindest ein paar Zeilen wert. Mittlerweile gibt es auf Youtube ein Video für den direkten Vergleich von “Do it” und dem Original von Tempest.
Mich persönlich würde schon allein aus Prinzip interessieren, wie die Sache ausgeht. Um Spekulationen entgegenzuwirken, hat Tempest eine kleine Website aufgesetzt, auf der er sich in unregelmäßigen Abständen äußert.