Feeds: Artikel und Kommentare 10. March 2010

MonatsarchivMai 2009



Fundstücke & Musik mk am 30. Mai 2009

Qu’est-ce qu’il est devenu d’Acidgroov?

Acidgroov - WOOSHAcidgroov ist(?)/war eine Pariser Funkband, die mir recht gut gefällt. Ich hab mal ein Album gekauft (WOOSH, 2002) und danach aber nie mehr was von denen gehört.

Weil der Bandname mit A anfängt, habe ich die Platte öfter im Blickfeld und frag mich ehrlich, was aus dem Projekt geworden ist …

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Fundstücke mk am 27. Mai 2009

Rasterblock

Einen coolen Begleittext habe ich im Impressum des Rasterblock – Weiten, Winkel und Effekte punktgenau gestalten von Clemens Hartmann und Arne Schneider gefunden (Verlag Hermann Schmidt Mainz, ISBN 978-3-87439-765-0):

Die Abwärme, die beim Drucken dieses Buchs entstand wird konsequent zur Klimatisierung der Büroräume von Druckerei und Verlag genutzt. So können wir weitgehend auf fossile Brennstoffe verzichten - ein kleiner Beitrag zum besseren Klima.

Nice. :-)

RasterblockNun aber zum Buch selbst: Es richtet sich an Grafikdesigner, zeigt verschiedene gängige und ausgefallene Rastertechniken (Punkt-Quadrat-Raster, Negativraster, Weidemann-Fontraster, etc., um nur mal einige zu nennen) und vermittelt auch kurz und knapp Grundlagen für Adobe Photoshop, Adobe Illustrator und Vectoraster. Als Nachschlagewerk und für Demonstrationszwecke bestens geeignet. Auf jeden Fall echt einen Blick wert.

Naja und es kann einem auch recht deutlich vermitteln, dass die Augen langsam schwächer werden. ;-)

Edit: Clemens Hartmann hat auch ein Blog, in dem er den Rasterblock auch näher vorstellt.

Edit:

Stiftung Buchkunst »Die schönsten deutschen Bücher 2008« — Förderpreis für junge Buchgestalter

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München mk am 26. Mai 2009

“Konfusionen” von Alan Ayckbourn

Alan Ayckbourn, KonfusionenDas Theater Münchner Freiheit, dessen Aufführung von “From Medea. Maternity Blues” ich letztes Jahr genießen durfte, spielt derzeit seine vierte Produktion, eine absurde Komödie von Sir Alan Ayckbourn: “Konfusionen” baut auf falsch verlaufender Kommunikation auf, bei der die Beteiligten sich jeweils für sich als einzig korrekte Konstante (miß-)verstehen.

Aufführungstermine:

  • Dienstag 26.05.2009, 20:00h: Vereinsheim, München
  • Donnerstag 04.06., 20:00h: Pasinger Fabrik, München
  • Freitag 05.06., 20:00h: Pasinger Fabrik, München
  • Samstag 06.06., 20:00h: Pasinger Fabrik, München

(Nach dem 06.06. gibt es noch eine Vorstellung im Rahmen des Neuhausener Stadtteilfestes: 18.07. im Werkhaus, Leonrodstr. 18 um 21 Uhr. Eventuell gibt es im Winter eine Wiederaufnahme, das steht aber alles noch in den Sternen.)

Regie: Evelyn Plank

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Musik & Reisen mk am 08. Mai 2009

Sziget-Jazzbühne bekommt “Pub-ähnlichen Schauplatz”

Gerade in den Sziget News gelesen: Im 17.Jahr seines Bestehens setzen die Veranstalter des Festivals auf Erneuerung, konzeptionell und inhaltlich, so zumindest die Absicht. Dazu ändern sich einige Bühnenorte, Bühnengrößen und es werden auch einige Schauplätze zusammengelegt. Gar nichts dagegen einzuwenden, was die kulturellen Angebote angeht verspricht es auch wieder recht interessant zu werden.

Aber das?

Aus seinem Großzelt zieht das Genre des Jazz dieses Jahr in einen stimmungsvollen Pub-ähnlichen Schauplatz um, eigens organisiert vom “Budapest Jazz Club”.

Hm. Weiß nicht so recht ob das eine gute Idee ist. Ich habe schon vor zwei Jahren geschrieben, dass das Jazz-Zelt zu klein ist. Beim Konzert von Mike Stern war das Zelt bis auf den letzten Quadratzentimeter VOLL, und drumherum stand noch ein das Zelt umschließender menschlicher Ring von 5 Meter Stärke und mehr. Alles Leute, die Jazz hören wollten und die Musiker auf gern gesehen hätten. Bei Erik Truffaz war es ähnlich. Außerdem hat Ungarn selbst teilweise echt guten Jazz zu bieten.

Es kann natürlich sein, dass viele kleine, gute, aber unbekannte Formationen zu wenig Besucher angelockt haben und das Zelt daher über den Gesamtzeitraum des Festivals nicht genügend Vollauslastung hatte. Ein “Pub-ähnlicher Schauplatz” klingt für mich aber im Zusammenhang einer solchen Massenveranstaltung wie eine Drohung und lässt Übles erahnen.

Vorab-Bashing ist aber unfair. Ich werds mir eben mal ansehen. Wenns vom Platzangebot zu sehr nach Telefonzelle aussieht werd ich mich halt mal für einen Abend vom Festival abseilen und in eins der Jazzlokale in Pest gehen…

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